Ironman 70.3 Weltmeisterschaft Zell am See/ Trans Vorarlberg

Platz 28 bei den Weltmeisterschaften in Zell am See bedeuteten zwar, dass ich mein anvisiertes Top- 20 Ergebnis nicht erreichen konnte, aber dennoch blicke ich zufrieden auf das WM- Rennen zurück. Die Weltmeisterschaft mit tausenden Zuschauern an der Strecke war ein unvergessliches Erlebnis, die Stimmung einzigartig. Wie vorgenommen begann ich das Rennen sehr aggressiv und stieg nach einem guten Schwimmen mit nur 40 Sekunden Rückstand auf den Führenden Javier Gomez aus dem Wasser. Auch am Rad sah es lange sehr gut aus, doch bereits gegen Ende der Radstrecke verließen mich die Kräfte. Um Platz 20 ging es dennoch auf die Laufstrecke, doch hier ging es nicht mehr darum diese Platzierung zu halten, sondern um Schadensbegrenzung. Jeder Schritt war eine Qual und es sollte mein bisher längster Halbmarathon werden. Doch Aufgeben war keine Option und so schaffte ich es am Ende meiner Kräfte als 28. ins Ziel und konnte trotz der ersten Enttäuschung über mein Rennen den Zieleinlauf genießen. Was bleibt sind wichtige Erkenntnisse für die kommende Saison und viel Motivation dank einem unglaublichen Event, dass ich als einziger österreichischer Profi miterleben durfte.

Foto: Ingo KutscheFoto: Ingo Kutsche

Foto: Getty Images for Ironman

Foto: Getty Images for IronmanFoto: Marcel HilgerFoto: Marcel Hilger

Nur 6 Tage später stand ich bereits wieder beim Trans Vorarlberg Triathlon am Start. Als Vorarlberger ein Muss, auch wenn ich mich während dem Wettkampf mehrmals dafür verfluchte. Mit Platz 5 gelang mir ein ordentliches Rennen, natürlich weit entfernt von meiner maximalen Leistung, aber es machte Spaß vor heimischem Publikum anzutreten und war ein interessanter Test für meinen Körper.

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Foto: Angelika Kaufmann/ Paugerrad_geli3

Foto: Angelika Kaufmann- Pauger