10. Platz Ironman 70.3 Luxemburg

Gestern stand im Rahmen des Ironman 70.3 in Luxemburg mein zweites Rennen über die Mitteldistanz auf dem Programm. 4 Wochen nach einem Einstand nach Maß in St. Pölten gestaltete sich das Rennen in Luxemburg allerdings deutlich schwieriger. Bereits beim Schwimmen erwischte ich nicht den besten Tag und musste nach ca. 1000m die Spitze ziehen lassen. Mit ca. 30 Sekunden Rückstand kam ich als 8. aus dem Wasser, noch dazu mit ordentlich Laktat im Körper, nachdem ich alles versucht habe im Wasser die erste Gruppe zu halten. Auch auf dem Rad konnte ich nicht ganz an meine Leistung von St. Pölten anknüpfen und verlor auf der windigen Strecke einiges an Zeit auf die Führenden. Bei km 70 schlossen die starken Läufer Moreno (ESP), Marais (BRA) und Bayliss (GBR) von hinten auf mich auf, nachdem  ich bis dahin komplett alleine unterwegs war. Gemeinsam gingen wir dann auf die Laufstrecke, wobei ich Moreno und Marais gleich ziehen lassen musste. Nachdem ich mich gleich von Bayliss absetzen konnte, versuchte ich mich nach vorne zu orientieren. Doch mehr als meinen 10. Platz zu halten war leider nicht mehr möglich.

Im Endeffekt bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Ich habe an einem schlechten Tag alles aus mir heraus geholt und bekam diesmal die ganze Härte eines Halbironman zu spüren, nachdem in St. Pölten alles wie von alleine gelaufen ist. Das Rennen in Luxemburg war hauptsächlich ein Kampf gegen mich selbst und ich bin froh, dass ich das Rennen so durchgezogen habe und noch eine Top 10 Platzierung erreicht habe.

Die nächsten Tage werde ich meine zweite Saisonhälfte planen und freue mich besonders auf den Ironman in Klagenfurt, den ich mir in einer Woche erstmalig als Zuschauer ansehen werde.

laufen_luxBild: Mit Stephen Bayliss auf der Laufstrecke